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Reisebericht zur Familien-Freizeit der Matthäus-Gemeinde im Arlinger
„Ich lieb die Berge, ich lieb das schöne Gries.“ Mit dieser Liedzeile könnte dieser Reisebericht auch schon wieder zu Ende sein. Denn diese wenigen Worte umfassen die ganzen Eindrücke unserer diesjährigen Sommerfreizeit im Ferienheim „Tiroler Hütte“ in Gries im Ötztal.
Von den ersten Sonnenstrahlen und den Urlaubsstau-Prognosen geweckt waren wir am Samstag den 4. August schon früh auf den Beinen. Die Fahrt zu unserem 370km entfernten Ziel wollten wir ja möglichst staufrei gestalten, die Hoffnung auf eine erste kleine Wanderung lies uns das Gepäck schnell verstauen.
Die Wettervorhersage und der anbrechende Tag waren sich einig, es wird schön. Die A8 bis Ulm war frei auch die A7 bis zum Autobahnende verlief kurzweilig. Unser schon obligatorischer Halt in Seeg, wurde wie meist durch einen Besuch beim Bäcker versüßt.
Durch die neue Verkehrsführung über den Fernpass mit Tunnels und Ortsumfahrungen waren wir nach kurzem Blick auf die Zugspitze und das „Münchner Haus“ schnell in Imst angekommen. Um die Maut zu sparen ging es über die parallel verlaufende „171“ ins Ötztal. Jetzt nur noch über die Serpentinenstrasse hinauf ins 1600m hohe Sulztal nach Gries.
Da wir zur zweiten Gruppe der Familienfreizeit gehörten, war heute auch Abreisetag. Unsere Freizeitleiterin Kathrin Wildprett hatte dies aber gut organisiert.
Sonniges Wetter und die Freude am Bergwandern ließ uns die nächsten Tage nicht im Stich und wir konnten Ziele wie die Sulztaler Alm mit ihrem legendären Kaiserschmarrn oder die Amberger Hütte mit dem Blick auf die Gletscherwelt erreichen. Auch die Nissl Alm war auf dem Weg vom „Schön Rinnenkarr See“ eine willkommene Jausenstation. Ein Höhepunkt war auch ein Besuch der Timmelsalm. Die Anfahrt über das Timmelsjoch war einfach herrlich.
Das Ferienheim „Tiroler Hütte“ liegt beschaulich durch eine Brücke vom Ort getrennt am Waldrand umrahmt und Bergen wie dem Gamskogel dem Köpfle oder auch der Winnebachsee-Spitze. Wer mit diesem Panorama aufwachen darf ist glücklich. Der Tagesablauf in der mit gemeinsamen Frühstück und Abendessen sowie Abendandacht, Spieleabend oder auch Erzählstunden rundeten die Freizeittage ab. Auch unsere noch nicht so bergfreudigen Kinder und Jugendlichen konnten sich vom Ötzi-Dorf über das Längenfelder Freibad und den Aqua Dom einige schöne Tage erschließen.
Und am Abreistag waren wir uns einig. Wir kommen wieder. Gries ist herrlich.
Dieter Kull

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